Leider gibt es immer wieder Programme, die nicht als Dienst installiert werden können, aber täglich laufen müssen.

Als Beispiel haben wir hier den Birthdaymailer. Dieses Programm verschickt um 8:00 Emails an die Kunden, die Geburtstag haben.

Das Programm ist auf einem Windows Server 2008 R2 installiert. Eine Installation als Hintergrunddienst ist nicht möglich. Es gibt natürlich Programme, wie RunAsSvc um Executables als Dienst einzurichten, jedoch funktionierte dies im Zusammenhang nicht zuverlässig, da der Email Versand manchmal versagte. Dadurch wird eine Fehlermeldung angezeigt auf die nicht reagiert wird.

Zur Erklärung:

Wenn ein Benutzer angemeldet ist, läuft der Prozess bmstart.exe im Hintergrund. Um 8:00 Uhr wird das Hauptprogramm Birthdaymailer (bm.exe) gestartet und die entsprechenden Emails versendet. Danach schließt sich das Programm wieder, sofern keine Fehlermeldung erscheint. Komischerweise bleibt das Programm auch ohne Fehlermeldung manchmal offen. Das Problem hierbei ist, dass am folgenden Tag keine Emails verschickt werden, solange das Hauptprogramm geöffnet ist.

In diesem Zusammenhang habe ich ein Skript geschrieben, welches einen Benutzer per RDP an den Server anmeldet. Bei der Anmeldung wird, wie bereits erwähnt, automatisch der Prozess bmstart.exe geladen. Wenn das Hauptprogramm noch offen ist, wird dies geschlossen und der Benutzer wird vom Server getrennt (nicht abgemeldet).

Das Skript sieht wie folgt aus:

$servername = "server"
$passwort = "birthdaymailer"

Function Open-RDPSession($Server,$User,$Password)
{
    Write-Host "- saving RDP credential" -ForegroundColor green
    cmdkey /generic:$server /user:$user /pass:$Password
    write-Host "- opening RDP" -ForegroundColor green
    mstsc /v:$Server /W:800 /h:600

}

$username = "domain\birthdaymailer"

Open-RDPSession $servername $username $passwort

Start-Sleep -s 80

qwinsta /server:$servername | ?{$_ -match "birthdaymailer"} | ?{$_ -match "rdp-tcp#\d*"} | %{tsdiscon $matches[0]}

Start-Sleep -s 5

Get-Process bm | Kill

write-host "close mstsc task" -ForegroundColor green
Get-Process mstsc | Kill

write-host "delete rdp credentials" -ForegroundColor green
cmdkey /delete $servername

Dieses Skript habe ich als geplanten Task um 7:45 Uhr eingerichtet um sicher zu gehen, dass um 8:00 Uhr mit Sicherheit die Emails rausgeschickt werden.

Aufruf des geplanten Tasks:

powershell.exe -noprofile -command C:\birthdaymailer.ps1

 

Link zum Birthdaymailer-Forum


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Wenn man die automatische Antwort Funktion für eine Exchange 2010-Verteilergruppe sucht, dann wird man enttäuscht, denn es gibt keine einfache Möglichkeit.

Das erste, was mir in den Sinn kam, war eine Transport-Regel, aber es gibt leider keine “Antwort”-Option.

Deshalb musste ich ein Postfach-Konto erstellen, hab es zu einem Mitglied der Verteilergruppe gemacht und konfigurierte eine Antwort Regel für das Postfach.

Der Vorteil ist, dass man in diesem Postfach auch mehrere Regeln erstellen kann und somit verschiedene Auto-Antworten über dieses Postfach gesteuert werden.

Aber hier erst eine Schritt für Schritt Anleitung:

1. Neues Postfach z.B. “autoreply@domain.com” erstellen. Der Absender wird dann eine automatische Antwort von dieser Adresse bekommen.
2. Fügt das Postfach zu der gewünschten Verteilergruppe hinzu, welche für den Email Empfang vorgesehen ist.
3. In der Exchange-Verwaltungskonsole öffnet die Eigenschaften der gewünschten Verteilergruppe und wählt die Registerkarte Erweitert. Aktiviert den Haken bei “Abwesenheitsnachricht an Absender senden”.
4. Danach erstellt die folgenden Regeln für das Postfach autoreply@domain.com in Outlook (da owa diese Art von Regeln nicht zulässt).
5. Outlook-Regel:

  • Nach Erhalt einer Nachricht
  • die an einer Person/öffentlichen Gruppe gesendet wurde (hier die Verteilergruppe auswählen)
  • diese vom Server mit einer Nachricht beantworten (erstellt hier die Nachricht, die der Absender erhalten soll)

6. (optional) Erstellt eine weitere Regel auf Nachrichten, die alle Emails in diesem Postfach löscht. Stellt sicher, dass die “Löschen Regel” unter der “Antwort Regel” steht oder die Nachrichten werden vor der Antwort-Regel gelöscht.

Theoretisch reicht es auch wenn ihr automatische Antworten in owa für autoreply@domain.com aktiviert, doch dies funktioniert nur in einer Verteilergruppe. Mit der oben vorgeschlagenen Lösung könnt ihr dieses Postfach für mehrere Verteilergruppen verwenden und in jeder Regel für die jeweilige Verteilergruppe eine individuelle Antwortnachricht hinterlegen.

Behaltet auch im Auge, dass gelöschte Nachrichten in “Gelöschte Objekte” im autoreply@domain.com Postfach verschoben werden, so sind einige Wartungsarbeiten zu tun oder man regelt dies über eine Aufbewahrungsrichtlinie. Es gibt zwar in dem Outlook Regelwerk die Option, dass die Nachrichten endgültig gelöscht werden können doch diese Regeloption funktioniert nur, wenn Outlook gestartet ist (Clientregel).


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Um schnell zu prüfen, ob eine Email Adresse auf dem Exchange Server verwendet wird, benutzt diesen Powershell-Einzeiler:

if(!(Get-recipient 'marius@doamin.com')){}

Wenn ein Fehler erscheint, ist die Email Adresse nicht in Benutzung.

Den Befehl kann man auch mit Get-Mailbox aufrufen, aber dann werden Verteilergruppen, Kontakte etc. nicht berücksichtigt.


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Die Eingabeaufforderung als Administrator starten.

In der Eingabeaufforderung geben wir netsh ein und bestätigen diesen Befehl mit Enter, danach geben wir wlan und bestätigen ebenfalls mit Enter. Jetzt können wir uns unsere vorhandnen WLAN Profile mit dem Befehl show profile anzeigen lassen.

Jetzt haben wir die Möglichkeit alle Profile zu exportieren, oder nur einzelne. Die Befehle dafür lauten.

Alle WLAN Profile Exportieren Windows 7 & Vista:

export profile folder=”c:\”

Würde in diesem Fall alle Profile nach C:\ exportieren

Die Dateien haben die Endung .xml

Einzelne WLAN Profile Exportieren Windows 7 & Vista:

Wenn man nur einzelne Profile exportieren will, benutzt man folgenden Befehl

export profile name=”PROFILNAME” folder=”c:\”

Dieses würde ein einzelnes Profil nach C:\ exportieren.

Importieren der WLAN Profile für Windows 7 und Vista:

Der Befehl für das Importieren lautet.

add profile filename=”XML FILENAME” user=”all oder current

Wobei all für alle Benutzer ist und current nur für den angemeldeten Benutzer.

Und das war es dann auch schon!


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Ich habe heute ein Dokument zugeschickt bekommen, das sich partout nicht aus Fach 3 meines Druckers gedruckt werden wollte. Natürlich habe ich den Drucker vorher eingestellt und alle Einstellungen doppelt überprüft, doch nichts hat geholfen. Danach habe ich ein anderes Dokument gedruckt, welches keine Zicken machte. Aha! Dokumentenproblem.

Das Problem war die Einrichtung des Dokuments. Zu finden im Druckmenü:

Dort findet man den Reiter Papier und die fest hinterlegte Druckerkassette für dieses Dokument.

 

 


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